Was ist die Verhaltenstherapie?
Die Verhaltenstherapie (VT) ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren. Sie unterstützt Menschen dabei, psychische Beschwerden zu verstehen, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu verändern und neue, hilfreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln.
Die moderne Verhaltenstherapie richtet den Blick nicht ausschließlich auf sichtbares Verhalten. Sie berücksichtigt auch Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen, Lernerfahrungen und aktuelle Lebensbedingungen. Im Mittelpunkt steht häufig die Frage, welche Faktoren Beschwerden aufrechterhalten und was konkret verändert werden kann.
Verhaltenstherapeutische Verfahren werden bei unterschiedlichen psychischen Erkrankungen eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen sowie weitere psychische Belastungen.
Verhaltenstherapie ist eine psychotherapeutische Methode, die darauf abzielt, erlernte problematische Verhaltensweisen zu verändern.
Grundlagen der Verhaltenstherapie
Die klassischen Grundlagen der Verhaltenstherapie liegen unter anderem in der Lernpsychologie. Dabei spielen die Prinzipien der klassischen und operanten Konditionierung eine wichtige historische Rolle. Die Verhaltenstherapie wurde jedoch kontinuierlich weiterentwickelt und umfasst heute wesentlich mehr als die ursprünglichen lerntheoretischen Modelle.
Ein zentraler Gedanke lautet: Verhaltensweisen und Reaktionsmuster können gelernt werden und unter bestimmten Bedingungen auch verändert werden. Dabei geht es nicht darum, Menschen für ihre Beschwerden verantwortlich zu machen. Vielmehr wird gemeinsam untersucht, welche Lern- und Lebensbedingungen eine psychische Belastung beeinflussen und welche Veränderungen möglich sind.
Mit der sogenannten kognitiven Wende wurden auch Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen stärker berücksichtigt. Daraus entwickelte sich unter anderem die kognitive Verhaltenstherapie (KVT), die heute einen wichtigen Bestandteil moderner verhaltenstherapeutischer Arbeit bildet.
Kernmerkmale der Verhaltenstherapie
- Fokus auf aktuelle Probleme: Die Therapie beschäftigt sich häufig mit den Beschwerden und Situationen, die den Menschen gegenwärtig belasten. Frühere Erfahrungen können dabei berücksichtigt werden, wenn sie für die aktuellen Schwierigkeiten relevant sind.
- Hilfe zur Selbsthilfe: Patientinnen und Patienten sollen lernen, ihre Beschwerden besser zu verstehen und eigene Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.
- Aktive Mitarbeit: Die Patientinnen und Patienten sind aktiv am Therapieprozess beteiligt. Zwischen den Sitzungen können beispielsweise Übungen, Beobachtungsaufgaben oder Verhaltensexperimente durchgeführt werden.
- Konkrete Ziele: Gemeinsam werden möglichst konkrete und realistische Therapieziele entwickelt.
- Alltagsorientierung: Neue Strategien sollen nicht nur im Therapieraum funktionieren, sondern auch im täglichen Leben erprobt und angewendet werden.
- Wissenschaftliche Orientierung: Verhaltenstherapeutische Verfahren werden kontinuierlich wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt.
Welche Rolle spielen Gedanken und Gefühle?
Moderne Verhaltenstherapie betrachtet Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen und Verhalten als miteinander verbundene Prozesse. Eine belastende Situation kann beispielsweise bestimmte automatische Gedanken auslösen. Diese Gedanken können wiederum Gefühle und körperliche Reaktionen beeinflussen und dazu führen, dass eine Person bestimmte Situationen vermeidet.
In der Therapie kann ein solcher Kreislauf gemeinsam untersucht werden. Ziel ist es, hilfreiche Veränderungen zu ermöglichen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Methoden und Ansätze der Verhaltenstherapie
Welche Methoden eingesetzt werden, hängt von der individuellen Situation, der Diagnose und den vereinbarten Therapiezielen ab. Zu den häufig eingesetzten verhaltenstherapeutischen Methoden gehören unter anderem:
- Kognitive Umstrukturierung: Belastende automatische Gedanken und Bewertungen werden erkannt, überprüft und gegebenenfalls durch hilfreichere Perspektiven ergänzt.
- Exposition und Konfrontation: Bei bestimmten Angst- oder Zwangserkrankungen können angstauslösende Situationen unter therapeutischer Begleitung gezielt aufgesucht werden. Dabei soll die betroffene Person neue Erfahrungen machen und lernen, mit Angst und Unsicherheit anders umzugehen.
- Verhaltensaktivierung: Besonders bei depressiven Beschwerden kann der schrittweise Aufbau angenehmer, sinnvoller oder persönlich wichtiger Aktivitäten ein Bestandteil der Behandlung sein.
- Verhaltensexperimente: Überzeugungen und Befürchtungen können im Alltag überprüft werden, um neue Erfahrungen zu ermöglichen.
- Soziales Kompetenztraining: In geeigneten Fällen können beispielsweise Kommunikation, Selbstbehauptung, Konfliktverhalten oder das Äußern eigener Bedürfnisse geübt werden.
- Entspannungs- und Stressbewältigungsverfahren: Je nach Behandlungsziel können Methoden zur besseren Regulation von Anspannung und Stress eingesetzt werden.
- Selbstbeobachtung: Mithilfe von Protokollen oder Tagebüchern können Situationen, Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen genauer untersucht werden.
Verhaltenstherapie ist nicht nur „Denken positiv verändern“
Verhaltenstherapie wird gelegentlich auf das Verändern negativer Gedanken reduziert. Das greift jedoch zu kurz. Moderne Verhaltenstherapie kann Gedanken, Gefühle, Verhalten, körperliche Reaktionen und soziale Bedingungen berücksichtigen.
Je nach Problemstellung kann es deshalb beispielsweise darum gehen, Vermeidungsverhalten abzubauen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren, soziale Fähigkeiten zu stärken, mit belastenden Gedanken anders umzugehen oder schrittweise wieder mehr Aktivitäten in den Alltag zu integrieren.
Bei welchen Beschwerden kann Verhaltenstherapie eingesetzt werden?
Verhaltenstherapeutische Verfahren werden bei zahlreichen psychischen Erkrankungen eingesetzt. Die konkrete Behandlung richtet sich immer nach der individuellen Diagnose und Situation.
- Depressive Erkrankungen
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Traumafolgestörungen
- Schlafbezogene psychische Beschwerden
- Essstörungen
- Suchterkrankungen
- Belastungen und psychische Beschwerden im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen
- Weitere psychische Erkrankungen und Belastungen
Welche Psychotherapie geeignet ist, sollte nicht allein anhand einer Diagnose entschieden werden. In der psychotherapeutischen Sprechstunde wird zunächst geklärt, welcher Behandlungsbedarf besteht und welche Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sind.
Wie beginnt eine Verhaltenstherapie?
Der erste Schritt ist in der Regel die psychotherapeutische Sprechstunde. Vor einer weiteren Richtlinienpsychotherapie sind grundsätzlich mindestens 50 Minuten psychotherapeutische Sprechstunde erforderlich. Dort wird unter anderem geklärt, welche Beschwerden vorliegen, welche Behandlung empfohlen wird und ob weitere diagnostische oder therapeutische Schritte notwendig sind.
Eine Überweisung ist für die psychotherapeutische Sprechstunde grundsätzlich nicht erforderlich. Termine können direkt bei einer Praxis oder über die 116117 gesucht werden.
Psychotherapie über die 116117 finden
Die 116117 unterstützt gesetzlich Versicherte bei der Suche nach psychotherapeutischen Angeboten.
- Ohne Vermittlungscode: Zunächst kann eine psychotherapeutische Sprechstunde bei einer verfügbaren Praxis vereinbart werden.
- Mit Vermittlungscode: Nach der psychotherapeutischen Sprechstunde kann auf dem Formular PTV 11 ein Vermittlungscode vermerkt sein, wenn eine ambulante Behandlung zeitnah erforderlich ist. Damit kann über die 116117 nach einem entsprechenden Termin gesucht werden.
- Akutbehandlung: Bei besonders dringlichem oder akutem Behandlungsbedarf kann eine psychotherapeutische Akutbehandlung infrage kommen.
Die 116117 nennt aktuell eine maximale Vermittlungsfrist von fünf Wochen für einen Termin; bei einer psychotherapeutischen Akutbehandlung gilt eine kürzere Frist von maximal drei Wochen. Die eigentliche Wartezeit auf einen langfristigen Therapieplatz kann davon abweichen.
Psychotherapeutische Akutbehandlung
Bei schweren und akuten psychischen Belastungen kann eine psychotherapeutische Akutbehandlung eine kurzfristige Unterstützung darstellen. Sie umfasst bis zu 12 Gespräche von jeweils 50 Minuten. Kürzere Einheiten und entsprechend mehr Termine sind ebenfalls möglich.
Die Akutbehandlung dient unter anderem dazu, eine akute Krise zu bewältigen, eine Stabilisierung zu erreichen oder die Voraussetzungen für eine weiterführende Behandlung zu schaffen.
Eine Akutbehandlung ist nicht mit einer vollständigen Langzeittherapie gleichzusetzen. Wenn anschließend eine Richtlinientherapie notwendig ist, können weitere probatorische Sitzungen und eine Kurz- oder Langzeittherapie folgen.
Probatorische Sitzungen: Erst einmal kennenlernen
Vor einer Kurz- oder Langzeittherapie finden mindestens zwei probatorische Sitzungen statt. Bei Erwachsenen sind bis zu vier probatorische Sitzungen möglich; bei Kindern und Jugendlichen können bis zu sechs Sitzungen durchgeführt werden.
Die probatorischen Sitzungen dienen dazu, die therapeutische Beziehung aufzubauen, die Situation genauer zu klären und gemeinsam zu prüfen, ob die geplante Behandlung sinnvoll ist.
Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen
Verhaltenstherapie gehört in Deutschland zu den anerkannten Verfahren der ambulanten Richtlinienpsychotherapie. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind und die Behandlung bei einer zur vertragspsychotherapeutischen Versorgung zugelassenen Person erfolgt, können die Kosten grundsätzlich von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Verhaltenstherapie als anerkanntem Psychotherapieverfahren und privaten Beratungs- oder Coachingangeboten. Nicht jede Beratung, jedes Coaching oder jedes therapeutische Angebot außerhalb der vertragspsychotherapeutischen Versorgung ist automatisch eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.
Wie viele Sitzungen werden übernommen?
Die genaue Zahl der möglichen Therapieeinheiten hängt unter anderem vom Verfahren, der Behandlungsform und dem individuellen Bedarf ab.
Für Erwachsene umfasst eine Kurzzeittherapie bis zu 24 Therapieeinheiten. Sie wird in zwei Kontingenten von jeweils bis zu 12 Therapieeinheiten beantragt.
Bei einer Verhaltenstherapie können im Rahmen der Langzeittherapie derzeit zunächst bis zu 60 Therapieeinheiten bewilligt werden. Die Höchstgrenze liegt bei 80 Therapieeinheiten, sofern eine weitere Behandlung medizinisch begründet und erforderlich ist.
Eine Therapieeinheit entspricht in der Einzeltherapie grundsätzlich 50 Minuten. In der Gruppentherapie gelten andere Zeiteinheiten.
Was ist der Unterschied zwischen Kurzzeit- und Langzeittherapie?
- Kurzzeittherapie: Bis zu 24 Therapieeinheiten. Sie eignet sich für Fälle, in denen eine begrenzte Behandlung voraussichtlich ausreicht.
- Langzeittherapie: Eine längerfristige Behandlung kann notwendig sein, wenn die psychische Erkrankung komplexer ist oder die Therapieziele mehr Zeit benötigen.
- Umwandlung: Wenn eine Kurzzeittherapie nicht ausreicht, kann unter den entsprechenden Voraussetzungen eine Langzeittherapie beantragt werden.
Die tatsächliche Dauer einer Therapie sollte nicht allein anhand der maximal möglichen Sitzungszahl beurteilt werden. Entscheidend sind der individuelle Behandlungsbedarf, die Therapieziele und der Verlauf.
Verhaltenstherapie auch als Gruppentherapie
Verhaltenstherapie kann nicht nur als Einzeltherapie, sondern auch als Gruppentherapie durchgeführt werden. Einzel- und Gruppentherapie können unter den entsprechenden Voraussetzungen miteinander kombiniert werden.
Eine Gruppe kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn soziale Interaktionen, Kommunikation oder zwischenmenschliche Schwierigkeiten einen wichtigen Bestandteil der Beschwerden darstellen. Auch das Erproben neuer Verhaltensweisen in einem geschützten therapeutischen Rahmen kann hilfreich sein.
Videositzungen in der Verhaltenstherapie
Unter den geltenden Voraussetzungen können psychotherapeutische Leistungen auch per Videositzung erbracht werden. Ob eine Videositzung im individuellen Fall geeignet ist, hängt unter anderem von der Behandlung, den technischen Voraussetzungen und der therapeutischen Einschätzung ab.
Eine Videositzung ersetzt deshalb nicht automatisch jede Form des persönlichen Kontakts. Die behandelnde Psychotherapeutin oder der behandelnde Psychotherapeut entscheidet gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten, welches Setting sinnvoll ist.
Was kann man selbst zur Therapie beitragen?
Verhaltenstherapie ist häufig eine aktive Form der Psychotherapie. Patientinnen und Patienten können zwischen den Sitzungen Übungen durchführen und neue Strategien im Alltag ausprobieren.
- Situationen und Verhaltensmuster beobachten
- belastende Gedanken erkennen und überprüfen
- neue Verhaltensweisen ausprobieren
- Vermeidungsverhalten schrittweise verändern
- soziale Kompetenzen trainieren
- Aktivitäten und Routinen wieder aufbauen
- Fortschritte und Rückschläge gemeinsam mit der Therapeutin oder dem Therapeuten auswerten
Solche Übungen sind jedoch keine allgemeine Selbsthilfeanweisung. Welche Aufgaben sinnvoll sind, sollte individuell mit der behandelnden Fachperson abgestimmt werden.
Wenn die Suche nach einem Therapieplatz schwierig ist
Die Suche nach einem geeigneten Therapieplatz kann trotz bestehender Vermittlungsangebote schwierig sein. Es kann deshalb sinnvoll sein, mehrere Praxen zu kontaktieren und sich auch nach Gruppenangeboten oder Videositzungen zu erkundigen.
Bei der Suche über die 116117 kann zunächst eine psychotherapeutische Sprechstunde vereinbart werden. Die 116117 bietet außerdem eine Praxissuche und Terminvermittlung an.
Auch das Portal therapie.de kann zur Recherche nach psychotherapeutischen Angeboten genutzt werden.
Kostenerstattung bei fehlendem Therapieplatz
In bestimmten Fällen kann bei gesetzlich Versicherten eine Kostenerstattung für eine Behandlung in einer Privatpraxis infrage kommen, wenn eine notwendige Behandlung nicht rechtzeitig bei einer zugelassenen Vertragspsychotherapeutin oder einem zugelassenen Vertragspsychotherapeuten gefunden werden kann.
Das Verfahren ist jedoch nicht automatisch möglich. Die individuellen Voraussetzungen sollten vor Beginn einer Behandlung mit der Krankenkasse geklärt werden. Es kann sinnvoll sein, die eigene Suche nach einem Therapieplatz nachvollziehbar zu dokumentieren.
Wichtig: Eine private Behandlung sollte nicht einfach begonnen werden, nur weil keine kurzfristige gesetzliche Kassenpraxis gefunden wurde. Die Voraussetzungen und das weitere Vorgehen sollten vorher mit der Krankenkasse geklärt werden.
Verhaltenstherapie 2026: Was hat sich verändert?
Auch die Rahmenbedingungen der ambulanten Psychotherapie werden regelmäßig angepasst. Die aktuelle Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses ist in der Fassung mit Inkrafttreten zum 17. Juni 2026 maßgeblich.
Die Richtlinie regelt unter anderem die psychotherapeutische Sprechstunde, Akutbehandlung, probatorische Sitzungen sowie die Kurz- und Langzeittherapie und deren Leistungsumfang.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Bei Fragen zu einem konkreten Therapieanspruch sollten immer die aktuell geltenden Regelungen und die individuelle Situation berücksichtigt werden.
Verhaltenstherapie, kognitive Verhaltenstherapie und moderne Ansätze
Die Begriffe Verhaltenstherapie (VT) und kognitive Verhaltenstherapie (KVT) werden im Alltag teilweise synonym verwendet. Fachlich ist die KVT ein wichtiger Bestandteil der modernen Verhaltenstherapie, die sich historisch aus verschiedenen Entwicklungen herausgebildet hat.
Heute umfasst die Verhaltenstherapie eine große Bandbreite von Methoden. Dazu gehören klassische verhaltenstherapeutische Techniken ebenso wie kognitive Verfahren und neuere Ansätze, beispielsweise achtsamkeits- und akzeptanzorientierte Verfahren oder verhaltensbezogene Methoden der dritten Welle.
Fazit: Verhaltenstherapie als aktive Hilfe zur Veränderung
Die Verhaltenstherapie unterstützt Menschen dabei, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und neue Möglichkeiten im Umgang mit psychischen Problemen zu entwickeln. Dabei verbindet die moderne Verhaltenstherapie Erkenntnisse aus der Lernpsychologie mit kognitiven, emotionalen und sozialen Perspektiven.
Ein wichtiger Bestandteil ist die aktive Mitarbeit: Gemeinsam mit der Therapeutin oder dem Therapeuten werden konkrete Ziele entwickelt und neue Strategien im Alltag erprobt.
In Deutschland gehört Verhaltenstherapie zu den anerkannten Verfahren der ambulanten Richtlinienpsychotherapie. Je nach Bedarf sind psychotherapeutische Sprechstunde, Akutbehandlung, probatorische Sitzungen, Kurzzeit- oder Langzeittherapie sowie Einzel-, Gruppen- und unter bestimmten Voraussetzungen Videositzungen möglich.
Wer eine Verhaltenstherapie sucht, sollte zunächst eine psychotherapeutische Sprechstunde nutzen. Dort kann geklärt werden, welcher Behandlungsbedarf besteht und welcher therapeutische Weg im individuellen Fall sinnvoll ist.
Zentrale Anlaufstellen für die Suche
- 116117: Psychotherapeutensuche und Terminvermittlung
- therapie.de: Informationen und Therapeutensuche zur Verhaltenstherapie
- Psych-Info: Psychotherapeutensuche der Psychotherapeutenkammern
- Deutsche PsychotherapeutenVereinigung: Psychotherapeutensuche
- Gemeinsamer Bundesausschuss: Aktuelle Psychotherapie-Richtlinie
- KBV: Informationen zur ambulanten Psychotherapie
Was ist Verhaltenstherapie?
00:00 Einführung
00:54 ...Behaviorismus
02:31 klassische Konditionierung
04:48 systematische Desensibilisierung
07:11 Flooding
09:22 Flooding - VR, Shame-Attack
14:11 Aversionstherapie
18:17 Entspannungsverfahren
21:55 Operante Konditionierung - Einführung
25:27 Operante Konditionierung - Lewinsohn
29:58 Operante Konditionierung - Training sozialer Fertigkeiten
32:25 Operante Konditionierung - Funktionalität
36:56 Kognitive Therapie - Einführung
40:35 Kognitive Therapie - kognitive Umstrukturierung
45:28 Kognitive Therapie - Disputation
53:12 dritte Welle der Verhaltenstherapie
1:01:05 zu Besuch beim Therapeuten
1:03:04 Diagnostik
1:06:24 Die Suche nach der Erklärung
1:10:25 Therapieziele
1:13:39 Interventionen
1:15:59 Abschluss
Das Video zeigt die Geschichte der Verhaltenstherapie: Behaviorismus, kognitive Therapie, dritte Welle. Schwerpunkt bei der Gestaltung war es, insbesondere die Ideen und Theorien zu beschreiben, welche im Laufe der Zeit innerhalb der Verhaltenstherapie entstanden sind. Es eignet sich nicht als Selbsthilfe-Video bei psychischen Problemen.
Das Video ist ein Hobbyprojekt.
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Material used making this video (in order of appearance)
This video serves an educational purpose. There is no YouTube-monetization. I carefully selected all used media, to not violate anyone’s interests. If you are the right-owner of any material used in this video, and don’t agree with a “fair use” of it here, I will remove your material from the video.
Animation sequences made with Mindshow.
Audio:
Mambo Mania (Bert Kaempfert)
Soul and Mind (E’s Jammy Jams)
Progressive Muskelentspannung (Techniker Krankenkasse) - https://www.tk.de/techniker/gesund-leben/life-balance/aktiv-entspannen/progressive-muskelentspannung-zum-download-2021142
Autogenes Training
Great Expectations (Algusto Alguero)
Bumper Tag (John Deley)
Intromusik „Der Preis ist heiß“
You had to be (E’s Jammy Jams)
64 Sundays (Twin Musicom) 64 Sundays von Twin Musicom ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution" (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert. Künstler: http://www.twinmusicom.org/
Bluebird (E’s Jammy Jam‘s)
Left Bank Two (The Noveltones)
Titelmusik “Gute Zeiten schlechte Zeiten“
Con el sabor de la tierra (Alfredo Rodriguez Y Los Acereko)
Youtube:
Terminator - https://www.youtube.com/watch?v=xVUt1_NNlV0&t= (Skynet Gaming)
Jubelnde Menschen - https://www.youtube.com/watch?v=0us2UbWFTCI (superfunnysheet)
Fight Club - https://www.youtube.com/watch?v=G7tr7xcUCFA&t= (Klassik Trailer)
VR-Szene 1 (Planke) - https://www.youtube.com/watch?v=ImbhUHhWmSM (GameTrailers)
VR-Szene 2 (Planke) - https://www.youtube.com/watch?v=-o7cyzcTLOQ (VRScout)
VR-Szene 3 (Rec Room) - https://www.youtube.com/watch?v=r_jVb1RyY7Y&t= (Playstation)
Cosmic Gal (Space Fever) - https://www.youtube.com/watch?v=Tx1D9iT60CU (Kenneth Salt)
Napoleon Dynamite - https://www.youtube.com/watch?v=BiAwpYIkRmU&t= (TheRealWhatTheFudge)
A Clockwerk Orange - https://www.youtube.com/watch?v=PDkzbIIKDJU (Mathew Britton)
The Big Bang Theory - https://www.youtube.com/watch?v=JA96Fba-WHk (Seth Lapic)
Pidgeon turn - https://www.youtube.com/watch?v=TtfQlkGwE2U (Bfskinnerfoundation)
Pidgeon ping pong clip - https://www.youtube.com/watch?v=vGazyH6fQQ4 (Bfskinnerfoundation)
Donald Meichenbaum (Cognitive-Behavioral Therapy with Donald Meichenbaum) - https://www.youtube.com/watch?v=nwlyc3Hasvo&t= (PsychotherapyNet)
Albert Ellis (Albert Ellis: A Guide to Rational Living - Thinking Allowed DVD w/ Jeffrey Mishlove) - https://www.youtube.com/watch?v=GyRE-78g_z0&t= (ThinkingAllowedTV)
Nein! Doch! Oh! (Hasch mich ich bin der Mörder) - https://www.youtube.com/watch?v=WJlZLG9UXSY ( Ti Ger)
Frank Farelly (FRANK FARRELLY LIVE in New York 2006) - https://www.youtube.com/watch?v=AtwOjg39yjg (Doug OBrien)
Marsha Linehan (Marsha Linehan – Interview) - https://www.youtube.com/watch?v=fR7Oi0cyoVo (HSE Ireland)
Jeffrey Young (The closing address by Jeffrey E. Young, the creator of Schema Therapy, at the 5th ISST World Conference in New York City, 2012) - https://www.youtube.com/watch?v=ZKbaMeBUQEg&list=PLmAsiwqgPK0kjRAfIKzMTwdJIE7Q10-x4 (LovingatYourBest)
Steven Hayes (Big Think Interview With Steven Hayes) - https://www.youtube.com/watch?v=O-Ith3X1x9k (Big Think)Mehr anzeigen