Generative KI, Natur, Lesben.

Eigentlich sollte die medizinische Versorgung wie ein Sicherheitsnetz funktionieren: Wenn wir Hilfe brauchen, fängt sie uns auf. Doch im Jahr 2026 zeigt sich, dass dieses Netz für Schwarze Frauen mit Behinderungen oft große Lücken aufweist. Treffen Rassismus und die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung (Ableismus) aufeinander, kann eine gefährliche
Das Gefühl, gegen eine Wand zu sprechen (Epistemische Ungerechtigkeit)
- Das Vorurteil: Oft hält sich in den Köpfen (unbewusst) der Mythos, Schwarze Menschen seien „schmerzresistenter“. Gleichzeitig wird Menschen mit Behinderungen oft die Fähigkeit abgesprochen, ihre eigenen Empfindungen korrekt einzuschätzen.
- Die Folge: Die Patientin wird zur „schwierigen Patientin“ abgestempelt. Warnsignale wie eine innere Blutung werden übersehen, weil man ihr schlicht nicht glaubt.
Wenn Stress den Körper „altern“ lässt (Weathering)
Wissenschaftler nennen es „Weathering“ – wie ein Stein, der durch ständigen Regen abgetragen wird.
- Das Beispiel: Eine 25-jährige Schwarze Frau mit einer Gehbehinderung hat statistisch oft ein höheres Risiko für Bluthochdruck als eine gleichaltrige weiße Frau ohne Behinderung. Das liegt nicht an ihren Genen, sondern an der täglichen Belastung: der Kampf mit kaputten Aufzügen, diskriminierende Blicke oder die Sorge vor schlechter Behandlung im Job.
- Das Ergebnis: Dieser Dauerstress führt dazu, dass der Körper während einer Schwangerschaft schneller an seine Grenzen kommt. 2026 fordern Experten daher eine „Race-conscious Medicine“: Ärzte müssen verstehen, dass der Stress der Umwelt die Patientin krank macht, nicht ihre Herkunft.
Die „unsichtbare“ Patientin (Intersektionalität)
Oft konzentriert sich das System nur auf eine Sache: Entweder die Hautfarbe oder die Behinderung.
- Die Hürden: Eine Klinik hat vielleicht einen barrierefreien Kreißsaal, aber das Personal ist nicht für Rassismus sensibilisiert. Oder es gibt Hilfsprogramme für Schwarze Mütter, aber die Räume sind für Rollstuhlfahrerinnen nicht zugänglich.
Wenn dann noch Informationen in „Leichter Sprache“ oder Gebärdensprachdolmetscher fehlen, wird es unmöglich, selbstbestimmte Entscheidungen über die eigene Gesundheit oder die Geburt zu treffen. - Das Problem: Eine Klinik hat vielleicht einen barrierefreien Kreißsaal, aber das Personal ist nicht darauf geschult, wie man rassistische Vorurteile abbaut. Oder es gibt ein Programm für Schwarze Mütter, aber die Räume sind für Rollstuhlfahrerinnen nicht zugänglich.
- Die Kosten: Diese Frauen fallen durch das Raster. Wenn Informationen nicht in „Leichter Sprache“ vorliegen oder Gebärdensprachdolmetscher fehlen, können Patientinnen keine informierte Entscheidung über ihre eigene Geburt treffen.
- Anlaufstelle für Frauen: Weibernetz e.V. eine Politische Interessenvertretung behinderte Frauen.
- Beratung suchen: Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet Unterstützung bei Diskriminierung im Gesundheitswesen.
- Rechte stärken: Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hilft dir, deine Ansprüche in der Arztpraxis oder im Krankenhaus durchzusetzen.
„Weathering“: Wenn Stress den Körper altern lässt
Wissenschaftler nennen diesen Effekt Weathering – wie ein Stein, der durch ständigen sauren Regen abgetragen wird.
- Die Ursache: Es sind nicht die Gene, die krank machen, sondern der Dauerstress durch Diskriminierung. Der tägliche Kampf mit kaputten Aufzügen, rassistische Sprüche oder die Sorge um den Job führen zu einem permanent hohen Stresslevel.
- Das Ergebnis: Dieser Stress lässt den Körper biologisch schneller altern. Eine 25-jährige Schwarze Frau mit Behinderung hat 2026 statistisch ein höheres Risiko für Bluthochdruck als eine weiße Frau ohne Behinderung. Mediziner fordern daher eine „bewusste Medizin“, die den sozialen Stress der Patientinnen mit einbezieht.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an