Steigerung der Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding) und Erweiterung des Talentpools (Fachkräftesicherung)
Inklusion am Arbeitsplatz bietet viele Vorteile, nicht nur für die Mitarbeitenden mit Behinderung, sondern auch für die Unternehmen selbst. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels können es sich Unternehmen 2025 nicht leisten, auf die Potenziale von Menschen mit Behinderung zu verzichten. Diese Gruppe ist oft überdurchschnittlich gut qualifiziert und bringt eine hohe Motivation sowie ausgeprägte Problemlösungskompetenz mit.
- Eine gelebte Inklusionskultur: Signalisiert Wertschätzung und Modernität. Dies zieht nicht nur Talente mit Behinderung an, sondern auch die Generationen Z und Alpha, die bei der Wahl ihres Arbeitgebers großen Wert auf Diversity, Equity und Inclusion (DEI) legen.
- Resilienz und Anpassungsfähigkeit: Mitarbeitende mit Behinderung sind oft Experten darin, Hindernisse kreativ zu überwinden. Diese „Resilienz-Kompetenz“ überträgt sich auf das gesamte Team und hilft Unternehmen, flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren.
- Vielfalt und Innovation: Gemischte Teams mit unterschiedlichen Perspektiven können kreative Lösungen und neue Ideen hervorbringen.
- Positives Arbeitsklima: Inklusive Unternehmen signalisieren Wertschätzung für alle Mitarbeitenden, was zu höherer Mitarbeiterbindung und -Zufriedenheit führen kann.
- Gute Außenwirkung: Unternehmen, die sich für Inklusion einsetzen, können ihr Image verbessern und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden.
- Resilienz und Anpassungsfähigkeit: Mitarbeitende mit Behinderung sind oft Experten darin, Hindernisse kreativ zu überwinden. Diese „Resilienz-Kompetenz“ überträgt sich auf das gesamte Team und hilft Unternehmen, flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren.
- Resilienz und Anpassungsfähigkeit: Mitarbeitende mit Behinderung sind oft Experten darin, Hindernisse kreativ zu überwinden. Diese „Resilienz-Kompetenz“ überträgt sich auf das gesamte Team und hilft Unternehmen, flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren.
- Inklusionsbeauftragte: Viele Unternehmen haben inzwischen Inklusionsbeauftragte, die die Gleichstellung fördern und als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner dienen.
- Integrationsfachdienste (IFD): Sie beraten und unterstützen Arbeitgeber und Arbeitnehmende bei Fragen zur Einstellung und am Arbeitsplatz.
Herausforderungen und Finanzielle Unterstützung
Trotz der vielen Vorteile gibt es noch immer Herausforderungen. Dazu zählen Vorurteile, Barrieren am Arbeitsplatz und die Unsicherheit von Arbeitgebern. Es gibt jedoch verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die helfen, diese Hindernisse zu überwinden:
- Fördermittel und Zuschüsse: Staatliche Stellen wie die Bundesagentur für Arbeit oder die Integrationsämter z.B. die Deutsche Rentenversicherung bieten finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen oder anpassen.
- Wegfall der Ausgleichsabgabe: Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sparen durch die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen die monatliche Ausgleichsabgabe.
- Unterstützte Beschäftigung: Hierbei wird der Übergang von einer WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch Job-Coaches begleitet, diese Coaches unterstützen sowohl die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer als auch das Unternehmen.
Zum Thema Ausgleichsabgabe
Fazit
Inklusion ist ein kontinuierlicher Prozess, der ein Umdenken in der Gesellschaft und in den Unternehmen erfordert. Sie bedeutet, die Stärken jedes Einzelnen zu sehen und zu nutzen, um ein vielfältiges und produktives Arbeitsumfeld zu schaffen.
⇒ Einen Beitrag den ich da zu Empfehle: Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)