Krystal - Symbol- für "Hilfe und Heilung auf geistigem Weg"
Der Bruno Gröning-Freundeskreis ist eine 1979 gegründete Gemeinschaft, die das Wirken des „Geistheilers“ Bruno Gröning fortsetzt, indem sie durch Treffen und Veranstaltungen die Lehre von einer göttlichen Heilkraft verbreitet, was zu zahlreichen Berichten über Heilungen führt, aber auch Kritik und die Einordnung als „sektenartig“ durch offizielle Stellen hervorruft. Deshalb ist der Bruno Gröning-Freundeskreis als eine Zentrale Gefahren für Menschen mit Behinderungen anzusehen.
Die Ablehne Haltung gegen Medizinische Behandlungen treffen auf andre Sekte ebenfalls zu. Zum Beispiel: Die Zeugen Jehovas oder Die Scientology Sekte wären dazu erwähnen Wert.
Das Thema Gesundheit: „Es gibt kein Unheilbar“?
Der Freundeskreis lehrt, dass der Mensch durch die Aufnahme einer göttlichen Kraft – dem sogenannten „Heilstrom“ – gesund werden kann.
- Die medizinische Fassade: Eine „Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe“ (MWF) versucht, Heilungen zu dokumentieren, um der Lehre einen seriösen Anschein zu verleihen. Diese Berichte werden von der Fachmedizin jedoch nicht anerkannt, da sie keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.
- Die Gefahr: Offiziell wird nicht von Arztbesuchen abgeraten. Kritiker warnen jedoch, dass durch die Verherrlichung Grönings eine gefährliche „Heilungshoffnung“ entsteht. Kranke setzen oft auf den Glauben statt auf lebensnotwendige Therapien.
- Schuldzuweisung bei Misserfolg: Tritt keine Heilung ein, wird die Schuld häufig dem Patienten zugeschoben: Er habe „nicht fest genug geglaubt“ oder sich durch „negative Gedanken“ (Zweifel) selbst blockiert.
Das Verhältnis zur Kirche: Konkurrenz statt Ergänzung
Obwohl der Freundeskreis betont, keine Religionsgemeinschaft zu sein und Mitglieder dazu aufruft, in ihren Kirchen zu bleiben, ist das Verhältnis extrem angespannt.
- Gottesbild und Jesus-Ersatz: Die christlichen Kirchen (EKD und Katholische Kirche) kritisieren, dass Bruno Gröning faktisch die Rolle eines Mittlers zu Gott einnimmt, die im Christentum Jesus Christus vorbehalten ist.
- Theologisches Urteil: Die Kirchen stufen die Gruppierung als esoterische Weltanschauung ein. Die Lehre, Gesundheit durch „richtiges Glauben“ erzwingen zu können, widerspricht dem christlichen Verständnis von Gebet und Gnade.
- Soziale Isolation: Kirchliche Sektenbeauftragte warnen vor der Tendenz, Kritiker (auch innerhalb der Familie) als „negative Energien“ zu brandmarken. Dies führt oft zum Abbruch sozialer Kontakte und zu einer völligen Abhängigkeit von der Gruppe.
Finanzierung und Struktur
- Spendenbasis: Der Freundeskreis gibt an, keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren zu erheben. Die Arbeit basiere auf freiwilligen Spenden und unentgeltlichem Engagement.
- Grete Häusler GmbH: Laut Eigendarstellung fließen auch hier keine Gewinne ab; die Leitung arbeite ohne Lohn.
- Freiwillige Spenden: Sämtliche Ausgaben für Mieten, Informationsmaterial und Reisen werden durch Spenden der Anhänger gedeckt.<
- Verlagswesen: Der kommerzielle Zweig ist die Grete Häusler GmbH. Dieser Verlag vertreibt Bücher, Zeitschriften (z.B. die Zeitschrift Bruno Gröning), CDs und DVDs über das Leben und die Lehren Grönings.
- Keine Mitgliedsbeiträge: Offiziell werden keine regelmäßigen Beiträge erhoben, um den Charakter einer freien Gemeinschaft zu wahren.
Struktur
- Leitung: Seit dem Tod der Gründerin Grete Häusler wird der Freundeskreis von ihrem Sohn Dieter Häusler geleitet.
- Geografische Gliederung: Der Freundeskreis ist in regionale Gemeinschaften unterteilt, die von örtlichen Gemeinschaftsleitern geführt werden. Es gibt weltweit tausende solcher Gruppen, allein in Deutschland sind es fast 700.
- Fachgruppen: Innerhalb der Struktur existieren spezialisierte Abteilungen, wie die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe (MWF), in der Ärzte und Heilberufler Heilungsberichte dokumentieren und prüfen.
- Jugend- und Kindergemeinschaften: Es gibt eigene Strukturen für jüngere Mitglieder, um die Lehre frühzeitig zu vermitteln.
TV und Zeitung Artikeln
- Fokus Online: Bruno-Gröning-Freundeskreis – Sekte verspricht „Heilung“
- Schwarzwälder Bote: Gröning-Anhänger mieten Kulturzentrum – Umstrittene Heilversprechen im Kloster Horb
- ORF: Kirche stuft Gruppierung als problematisch ein – Unter dem Motto „Es gibt kein Unheilbar“ lädt eine internationale Bewegung in Kärnten zu Vorträgen.